Neues Kollegialsystem in der Gefäßchirurgie des St. Bonifatius Hospitals
Dr. Jörg Teßarek als neuer Chefarztkollege von Dr. Görtz begrüßt
Zum Jahreswechsel hat Dr. Jörg Teßarek als neuer Chefarzt im Kollegialsystem gemeinsam mit Dr. Hartmut Görtz die ärztliche Leitung der Gefäßchirurgie im St. Bonifatius Hospital übernommen.

v.li.: Kuratoriumsvorsitzender Pfarrer Franz Bernhard Lanvermeyer, Geschäftsführer Ansgar Veer, Chefarzt Dr. Teßarek mit seiner Frau und zwei Töchtern, Chefarzt Dr. Görtz, Beate Görtz und MAV-Vorsitzender Heinz Hofschröer.
Im Rahmen eines Empfangs hieß der Vorsitzende des Kuratoriums Pfarrer Franz Bernhard Lanvermeyer Dr. Teßarek herzlich willkommen. Er brachte seine Freude zum Ausdruck, dass mit Dr. Teßarek ein weiterer versierter Gefäßchirurg neben Dr. Görtz für die ärztliche Leitung der gefäßchirurgischen Abteilung des Lingener Krankenhaus gewonnen werden konnte. Im Hinblick auf die Erweiterung des Leistungsspektrums und die medizinische Kompetenzbündelung entstünden damit in der Gefäßchirurgie auch bezüglich der Weiterbildung junger Ärztinnen und Ärzte neue Perspektiven im St. Bonifatius Hospital. Pfarrer Lanvermeyer dankte Dr. Görtz für sein Engagement, die gefäßchirurgische Abteilung in den vergangenen zehn Jahren auf medizinisch höchstem Niveau etabliert zu haben. Dabei lobte er Görtz Weitblick, gemeinsam mit Dr. Teßarek im Kollegialsystem die weitere Spezialisierung in der Gefäßchirurgie bei gleichzeitigem Ausbau der Kooperation mit anderen Fachdisziplinen und niedergelassenen Ärzten voranzutreiben.
„Mit dem kollegialen Chefarztsystem haben wir nun endlich die Möglichkeit, dem konstant gestiegenen Patientenstrom im Emsland besser gerecht zu werden und Wartezeiten abzubauen“ freute sich Chefarzt Dr. Görtz über das Kommen von Dr. Teßarek. Mit zwei Chefärzten an der Spitze werde das Leistungsspektrum in der Gefäßtherapie weiter ausgebaut und sämtliche gefäßchirurgischen Verfahren stünden damit für die Patientenversorgung im St. Bonifatius Hospital zur Verfügung. Dr. Teßarek kenne er aus dessen bisheriger Tätigkeit in Münster und aus der langjährigen gemeinsamen Arbeit im Vorsitz der Sektion Endovaskulären Chirurgie der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie. Zuletzt habe man auf dem internationalen Kongress in Shanghai den gemeinsam entwickelten und patentierten steuerbaren Gefäßkatheter vorgestellt.
Dr. Teßarek bedankte sich für den herzlichen Empfang im St. Bonifatius Hospital und erklärte, durch die gute Zukunftsperspektive, die ihm die Abteilung bietet, sich gerne für Lingen entschieden zu haben. Er freue sich über die neue Aufgabe und wolle dazu beitragen, die Gefäßchirurgie im St. Bonifatius Hospital nachhaltig weiterzuentwickeln. Bislang war der gebürtige Münsteraner Dr. Teßarek als Oberarzt der Klinik für Gefäßchirurgie des Franziskus Hospitals und des Zentrums für vaskuläre und endovaskuläre Chirurgie des Universitätsklinikums Münster tätig. Studium und Promotion absolvierte er an der Medizinischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Sein beruflicher Werdegang führte ihn über Paderborn und Bielefeld zurück in seine Heimatstadt Münster. Der Facharzt für Gefäßchirurgie ist - wie Dr. Görtz - zertifizierter endovaskulärer Spezialist und Chirurg der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie. Neben seiner ärztlichen Tätigkeit veröffentlichte Teßarek international zahlreiche Fachbeiträge, führte wissenschaftliche Studien durch und ist gefragter Gefäßchirurg auf internationalen Kongressen.
Dr. Teßarek ist 46 Jahre alt, verheiratet mit seiner Frau Ulrike und hat zwei Töchter.
vgl. hierzu auch Artikel in der Lingener Tagespost vom 09.01.2010



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